geschrieben am 10. März 2010 von Olaf Kerner
Ich hatte bereits gebloggt, daß wir derzeit eine Reihe von Videoclips zur Bewerbung unserer Internetseiten drehen lassen.Beispielsweise könnte es Sinn machen, diese Clips mit auf den Seiten einzubinden, um Besuchern eine Erläuterung zur Seite zu geben.
Die Clips zur Bewerbung von www.kostenlose-kreditkarte.de und www.global-mastercard.de sind jetzt fertiggestellt.
Hinweis: Die beiden je ca. 30MB großen Clips werden erst vollständig geladen, bevor die Wiedergabe beginnt. Das kann je nach Internetanbindung einige Sekunden dauern.
Download hier: kostenlose-kreditkarte.mp4
Download hier: global-mastercard.mp4
Ich bin gespannt, ob wir mit Hilfe der Clips mehr Kreditkarten verkaufen als bisher
geschrieben am 08. März 2010 von Olaf Kerner

… und die Karstadt MasterCard heißt trotzdem nicht Valovis MasterCard
.
Der Reihe nach:
Seit heute heißt die Karstadt Quelle Bank jetzt Valovis Commercial Bank. Mit oder ohne Namensänderung ist die Bank von der Karstadt- Pleite nicht betroffen, weil sie zu einem Sondervermögen gehört, welches die Pensionsansprüche der ehemaligen Karstadt- Mitarbeiter absichert.
Bei der Gelegenheit bekamen die von der Valovis Bank herausgegebenen Kreditkarten den EMV- Chip verpaßt. Die Karstadt MasterCard heißt auch mit Chip immer noch so
.
Das bedeutet für uns, heute unsere Internetseiten zu updaten (den Bankname zu ändern und die Abbildungen und Trackinglinks bzw. Antrags- .pdf’ s zu tauschen).
geschrieben am 07. März 2010 von Olaf Kerner

(Tagesgeschäft) Vor 3 Jahren habe ich beim Homeoffice- Drucker DCP110C das letzte Firmware- Update durchgeführt (der Druckertreiber wurde über Windows Update ein Jahr länger aktualisiert).
Mittlerweile hilft kein Update mehr, weil offensichtlich der Druckkopf im Eimer ist: Auch nach intensiver Reinigung wird hellrot nur noch weinrot gedruckt.
Das 70€- Gerät hat in den letzten 4 Jahren ca. 25 Pakete Papier zu je 500 Blatt mit dem Inhalt von 100 Tintenpatronen bedruckt. Eine Tintenpatrone kostet bei Ihpay ca. 80 Cent. Ein bedrucktes Blatt hat also knapp 2 Cent gekostet.
Die Frage, was für ein Gerät neu angeschafft wird, stand damit von Beginn an zu 100% fest: Ein Brother, diesmal DCP195C. Billiger als für 2 Cent pro bedrucktem Blatt (dieser Preis gilt für s/w und farbigen Druck insgesamt) drucke ich mit einem anderen Gerät kaum.
Natürlich habe ich vor dem Kauf geprüft, ob für das neue Gerät kompatible Tintenpatronen verfügbar sind. Auch die Patronen für das neue Gerät kosten unter 1€…
geschrieben am 05. März 2010 von Olaf Kerner
Dynamicdrive verdient sein Geld zum großen Teil als “Affiliate”. Also als Vertriebspartner nahmhafter Merchants (Anbieter von Waren und Dienstleistungen). Im Internet bin ich an verschiedenen Stellen über die Charakterisierung der verschiedenen Affiliate- Typen gestolpert. Hier ist mein Versuch einer Kategorisierung:
1. Der nebenberufliche Affiliate
Dieser Typ Affiliate ist oft Student. Er betreibt wenige Internetprojekte. Kennzeichen für den nebenberuflichen Affiliate ist, daß seine Internetprojekte oft gewachsene Hobbyprojekte sind, und daß er keinen Cent für den Einkauf von Besuchern für seine Seiten ausgibt. Stattdessen tauscht er Footer- Links in Linktausch- Netzwerken, und betreibt Foren/ Blog- Spam.
Die Mehrzahl der vom Affiliate in fremden Foren und Blogs gesetzten Links hat keine hohe Lebensdauer. Das stört den nebenberuflichen Affiliate aber nicht: Mehr als bei einem der typischen Studenten- Jobs verdient er trotzdem noch locker. Im Studenten- Wohnheim ist er bei den Mädels dank seines Geldes der King. Jedenfalls so lange, bis Google mal wieder ein Linktausch- Netz entwertet, und die Seite des Affiliates nahezu besucherfrei wird…
2. Der Poker- Affiliate
Dieser Typ Affiliate hat seine deutschsprachigen Projekte unter polnischen Domainnamen abgelegt, und tritt unter einem Firmenname von Antigua oder den Cayman- Inseln auf, weil seine Tätigkeit in Deutschland illegal ist. Am Anfang ist das Geld verdienen schwer. Wegen der im Poker- Affiliate- Business üblichen lifetime- Provisionen sprudeln die Dollars mit der Zeit aber immer zahlreicher. Sein Geld hebt der Poker- Affiliate gern mit einer ausländischen Kreditkarte an Geldautomaten außerhalb der EU ab. So dauert es etwas länger, bis das Finanzamt von seinen Einnahmen erfährt, und ihm den Steuerbescheid schickt.
3. Der Affiliate- Treffen- Affiliate
Auf jedem Foto von Affiliate- Treffs, Webmontagen und Barcamps lacht der “Affiliate- Treffen- Affiliate” in die Linse der Kamera. Er strahlt Kompetenz aus, und betreibt einen Blog, in dem er Tipps zum Affiliate- Marketing gibt. Schaut man hinter die Kulissen des “Affiliate Treffen- Affiliates”, schaut es manchmal düster aus: Seine Firma macht oft keinen Gewinn, und manchmal lebt dieser Affiliate- Typ von HartzIV. Wegen seiner Reputation in der Szene wird dieser Typ Affiliate sehr bald von einer Agentur als “Key Account Manager” angestellt. Jedenfalls solange bis er zur nächsten Agentur wechselt…
4. Der “auf die Dauer hilft nur Power”- Affiliate
Dieser Affiliate möchte zu den 20% der Affiliates, welche 80% der Umsätze generieren, gehören, und unternimmt dafür einiges. Als SEO- Affiliate kauft er solange Links auf Städtedomains, im D*** oder bei bekannten Online- Magazinen, bis seine Internetseite von Google als genauso wichtig wie Wikipedia klassifiziert wird. Als SEA verballert er monatlich zehntausende Euro bei Adwords und hofft, daß die generierten Provisionen höher als seine Ausgaben sind.
Wer aber hoch hinaus will, fällt manchmal tief: Sobald Google beim SEO- Affiliate bemerkt, daß seine Seite kredit-onlinekredit-ratenkredit.li besser rankt als Spiegel Online, fliegt sie aus dem Index. Falls der SEA- Affiliate mehrere Monate in Folge mehr an Adwords zahlt, als er Provisionen einnimmt, wird die überschuldete alte Firma dichtgemacht, und einfach eine neue eröffnet…
5. Der Postview- Affiliate
Diejenigen dieser Affiliates, welche den Anschein der Seriösität waren möchten, binden so viele und so kleine Postview- Banner wie möglich z.B. im Header und Footer von Foren ein, und setzen so halb Deutschland Cookies auf die PC- Festplatte.
Die andere Hälfte der deutschen Internetsurfer bekommen ihre Postview- Cookies von den im Graubereich oder illegal arbeitenden Postview- Affiliates: Dort werden auf P****- Seiten gern 400 Banner mit 1×1 Pixeln Größe eingebunden.
Im Ergebnis erhält der Affiliate vom Merchant eine Provision, nur weil der Käufer vor dem direkten Ansurfen des Onlineshops bei einem Freemailer seine Emails gelesen hat, und dieser im Footer Postview- Banner gezeigt hat.
6. Der “ein Projekt”- Affiliate
Seine einzige Internetseite entstand aus einem Hobby des Affiliates heraus. Irgendwann hat er gelernt, daß sich Seitenbesucher in Geld umwandeln lassen, und so viele Banner und Bestell- Links darauf gepappt, daß der eigentliche Inhalt kaum noch erkennbar ist.
Abhängig vom Thema der Seite verläuft die weitere Entwicklung dieses Affiliates: Falls sein Hobby und Seitenthema “Datensicherung” ist, kassiert der Affiliate mehrere € pro Klick auf die Adsense- Anzeigen, so daß das Projekt irgendwann für eine hauptberufliche Tätigkeit reicht. Beim Thema “Das Fortpflanzungsverhalten der Grashalm- Blitzlichter” fällt das Geld verdienen wegen geringer Besucherzahl schwerer. Auch dann, wenn er alle Bekannten zum Klick auf die Anzeigen ermutigt. Seine angeeigneten Kenntnisse reichen für den “ein Projekt- Affiliate” aber allemal noch für einen Job in einer Agentur, wo er dann Affiliate- Partnerprogramme betreut.
7. Der Durchschnitts- Affiliate
Dieser am weitesten verbreitete Affiliate- Typ arbeitet oft von zu hause aus und alleine. Er veröffentlicht bienenfleißig ein Pseudo- Projekt nach dem anderen. Webdesign und Programmier- Dienstleistungen kauft er mittlerweile, sofern er das nicht selber erledigen kann, in Indien oder bei MyHammer ein.
Der Durchschnitts- Affiliate wacht früh zufrieden auf und betet, daß alles noch ein paar Jahre so weiterläuft wie bisher. Denn trotz harter Arbeit hat er keinen dämlichen Chef über sich, und kann sich die Zeit frei einteilen. Und mehr Geld als ein Busfahrer oder Lehrer hat er fast jeden Monat auf dem Konto.
Damit er seine Urlaubsreisen von der Steuer absetzen kann, läßt er sich in Indien für insgesamt 1000€ 3 Pseudo- Urlaubs- Portale basteln. Wenn er dann mit der Freundin 3 Wochen Aktiv- Urlaub auf Gran Canaria macht und einen Monat später noch mal Tauchurlaub in Indonesien, spricht er von “beruflich veranlaßter Hotel- Test” und drückt alle Urlaubs- Kosten dem Finanzamt aufs Auge…
8. Der “weg von HartzIV”- Affiliate
Aus langer Weile und frustriert von vielen erfolglosen Bewerbungen surft er stundenlang im Internet. Irgendwann liest er, daß man mit Internetseiten Geld verdienen kann. Weil er genug Zeit hat, stellt er testweise eine Internetseite mit Berichten aller seiner bisherigen Reisen und Urlaube ins Netz, incl. hochwertigen Texten, Fotos und jeder Menge Affiliate/ Adsense- Links. Und plötzlich verdient er damit mehr als die Dazuverdienstgrenze vom HartzIV. Der “weg von Hartz IV”- Affiliate trommelt umgehend alle arbeitslosen Familienmitglieder zusammen, und verteilt die Aufgaben professionell. Das fällt ihm leicht, weil es in seiner Spätaussiedler- Familie hoch qualifizierte arbeitslose Leute gibt: Die Lehrerin schreibt in Zukunft die Texte, und der Informatiker bastelt die Internetseiten usw.
Irgendwann trifft der “weg von HartzIV”- Affiliate beim Arbeitslosenamt den Personaler wieder, der damals seine Bewerbung abgelehnt hat. Aber diesmal geht der Affiliate zum Amt, welches nach dem vorbestraften ehemaligen VW- Angehöringen benannt ist, weil er sich von HartzIV abmelden möchte. Und der Personaler geht dorthin, weil er gefeuert wurde, und Leistungen beantragen muß…
geschrieben am 05. März 2010 von Andreas
Da der 22.04.0210, also das Datum der Abschaltung der alten Google API Web Services (V13), immer näher rückt, könnten wir nach ausgiebigen Tests unsere Bid Management Software als Bestandteil der Dynamicdrive Digital Marketing Suite problemlos auf die neue Google Adwords API v2009 umstellen. Bisher bot APIlitiy (eine PHP Bibliothek) eine objektorientierte Möglichkeit einfach auf die Google Adwords API zuzugreifen, indem die SOAP und WSDL-Details der verwendeten Web Services abstrahiert wurden. Dies ermöglicht z. B. die automatische Anpassung der CPCs auf einen optimalen ROI.
In der neuen Google Adwords API v2009, die bereits seit einigen Monaten online ist, wurde die komplette Struktur grundlegend überarbeitet. Beispielsweise gibt es bei den neuen Web Services nur noch die Befehle get und mutate, die mit bestimmten Parametern aufgerufen werden um die Funktionalität zu definieren (z. B. Statistiken abrufen oder Keywords hinzufügen). Für die neue API kann die APIlitiy Bibliothek aufgrund der tiefgreifenden Änderungen leider nicht mehr verwendet werden. Google hat jedoch für viele Programmiersprachen sog. Client Libraries zur Verfügung gestellt, die ebenfalls den Zugriff auf die Adwords API abstrahieren und somit eine einfache Schnittstelle für eigene Anwendungen schaffen.
Für nahezu alle Web Services der alten v13 wurden in der v2009 Pendants eingefügt. Lediglich für den AccountService, den ReportService und den TrafficEstimatorService existieren noch keine Lösungen in v2009. D. h. nach dem 22.04.2010 müssen alle Web Services der neuen Adwords API verwendet außer die oben drei genannten. Weiterhin zu beachten ist, dass die neue v2009 bisher nur mit PHP 5.2.X jedoch nicht mit PHP 5.3.x zusammenarbeitet.
Neu ist auch die Möglichkeit eine Vielzahl von Operationen (> 500 000) durchzuführen. Dies geschieht mithilfe des BulkMutateJobService, der es ermöglicht z. B. mehrere tausend Keywords auf einmal zu ändern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Google Adwords API aufgrund der bereitgestellten Client Libraries (z. B. für PHP) wunderbar nutzen lässt. Für Fragen bei der Implementierung oder Migration der alten v13 zur neuen v2009 gibt es außerdem eine gute Dokumentation sowie einige Videos und nicht zuletzt das Adwords API Forum, in dem man immer relativ schnell Antworten auf seine Fragen erhält. Jeder der jetzt noch mit APIity arbeitet, um auf seinem Adwords-Account zuzugreifen, sollte sich beeilen und auf die neue API umstellen.
