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Unerwartete Reaktionen auf unser Stellenangebot für angestellten SEO

geschrieben am 21. Juni 2007 von Olaf Kerner

Als Inhaber der Dynamicdrive GmbH & Co. KG habe ich heute in einem Webmasterforum eine Stellenanzeige für einen angestellten Mitarbeiter Suchmaschinenoptimierung (SEO) aufgegeben. Ich suche also jemanden, der damit Erfahrung hat, Internetseiten suchmaschinenfreundlich zu gestalten.

Um gar nicht erst Interessenkonflikte zuzulassen, verlangen wir generell von allen der wenigen Angestellten, dass sie nicht gleichzeitig in demselben Geschäftsfeld wie ihre Angestelltentätigkeit nebenberuflich woanders tätig werden. Für einen SEO bedeutet das, dass er keine eigenen SEO- Projekte betreiben darf (oder ersatzweise diese Projekte für die Dauer der Angestelltentätigkeit gegen Vergütung in unsere Firma überführt), und dass er auch nicht nebenberuflich SEO als Dienstleistung für andere ausführt.

Die Reaktion der im Forenmitglieder war eindeutig:
Wie kann sich jemand wie ich unterstellen, zu fordern, einen göttlich zu verehrenden SEO wie beispielsweise SEO Marketing News irgendwie einzuschränken? Ihm auch noch vorzuschreiben, dass er SEO ausschließlich für mich als Arbeitgeber durchführt? Beispielkommentar vom Promiblogger (Zitat) : “Da könntest mir 5 K im Monat + Firmenwagen bieten, ich hätte da keinen Bock für dich zu arbeiten.”

Kommentar: Derzeit suchen viele Internetfirmen händeringend nach Arbeitskräften, und der qualifizierte Arbeitnehmer ist König. Einige Arbeitnehmer neigen in dieser Situation scheinbar dazu, sich zu überschätzen. Derzeit ist mit etwas Linkaufbau durchaus ein Blumentopf und mehr zu gewinnen und ein sehr angenehmes Leben möglich. Wer sich darauf verlässt, dass dieser Zustand ewig währt, hat schon übermorgen schlechte Karten. Linkaufbau kann ein Wettbewerber aus China genausogut, und billiger betreiben. Die Sprachbarriere ist bei der Vielzahl der in Deutschland studierten ausländischen Kommilitonen auch kein Problem mehr.

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bisher 32 Kommentare
  • 1. Frank - SEO Marketing Blog  |  21.Juni 2007 um 15:52Uhr

    Ohne die oben angesprochenen Foren-Kommentare gelesen zu haben – wenn ihr nur einen Linkbuilder sucht, solltet ihr evtl. keine SEO Stelle ausschreiben.

    Jemand der tatsächlich als SEO qualifiziert wäre, hat mit Sicherheit immer ein mehr oder weniger großes eigenes Seitennetzwerk, welches ihm seine seo-logischen Erfahrungen erst ermöglicht hat.

    Wenn ein “socalled SEO” bereit wäre, seine eigenen Projekte für einen Job abzugeben, ist er nach meiner Einschätzung kein guter SEO.

    Als guter SEO mit Beufs- & Projekt-Erfahrung würde er mit seinem Netzwerk deutlich mehr Geld als in einem Angeestelltenverhältnis machen – und das nicht erst, seit man mit Links was bewegen kann ;-)

    Lange Rede, kurzer Sinn: sucht doch einfach probehalber mal nach einem Linkbuilder in nem SEO-Forum wie Abakus, Ayom oder Seohunger – dann gibt´s evtl. nicht ganz soviel Gegenwind bei eurer Vorgabe, keine eigenen SEO-Projekte mehr betreiben zu dürfen …

    Hihi – und das mit dem chinesischen Linkbuilder stelle ich mir ja mal richtig lustig vor – würde nach meiner Einschätzung, zumindest im deutschen Sprachraum, nur sehr bedingt funktionieren, da gerade die gute Links über Kontakte, Kommunikation & Symphatie zustande kommen ;-)

    Wenn man allerdings nur Sponsored Links im Amiland aufbauen lassen will, könnt´s allerdings auch mit nem Chinesen hinhauen …

  • 2. Frank contra Nofollow  |  21.Juni 2007 um 15:55Uhr

    Ojeoje – ist es Absicht oder Unwissenheit, daß ihr Nofollow in euren Kommentaren aktiv habt?

    Naja, vielleicht hilft euch ja der Link oben “auf den rechten Weg” ;-)

  • 3. Torsten  |  21.Juni 2007 um 18:40Uhr

    Es müssen sich halt alle anpassen, auch die Arbeitgeber. Arbeit soll auch Spaß machen, denn nur dann stimmen auch die Ergebnisse der geleisteten Arbeit.

    Mit all den Einschränkungen die du vorgibst hat das mit Spaß an der Arbeit dann nichts mehr zu tun.

  • 4. Olaf Kerner  |  22.Juni 2007 um 07:20Uhr

    @Frank: Seit dem letzten Software- Update steht dieses Blog standardmäßig auf “nofollow”. Ich habe Dir heute aber einen Link direkt im Text oben gesetzt. So, und nun höre auf, zu heulen ;-) .

  • 5. Olaf Kerner  |  22.Juni 2007 um 07:22Uhr

    @Torsten: Auch du hast einen Link im Text oben.
    Passe ansonsten auf, dass die fetten Japaner aus der OMD 2006- Geschichte Dich nicht überrollen und zur diesjährigen OMD ihre alten Prospekte wieder verwenden können. (Diese haben seitdem so dermaßen viele Backlinks gesetzt, dass der PR ihrer Seite auch nach dem letzten Update auf 7 gestiegen ist. Und das bei einer Seite, die kaum freiwillig verlinkt wird.) Dann sinkt Dein Marktwert deutlich unter 5k ;-) .

  • 6. Frank  |  22.Juni 2007 um 13:39Uhr

    @ Olaf

    cool, Danke für den Link – trotzdem schade, daß Du auf Nofollow in den Kommentaren bestehst – Tränenströme wegwischend um überhaupt weiter schreiben zu können ;-)

    Bin übrigens kein Forenmitglied, lasse mich natürlich trotzdem theoretisch gerne auch göttlich verehren, auch wenn ich bisher noch keine Freiwilligen dafür gewinnen konnte – selbst meine Freundin weigert sich beharrlich ;-)

    Naja, und die Polemik der göttlichen Attribute mal aussen vorgelassen – einstellen/einschränken kann mich tatsächlich niemand (hatte schon diverse Headhunter “an der Backe”) – einfach weil´s mir auch “in Eigenregie” bereits sehr gut geht.

    Hat nix mit göttlich, eher mit geschäftstüchtig zu tun & beschert mir ganz nebenbei ab und zu dicke Berater-Honorare auf Tagessatz-Basis, dort wo ich mich nicht habe anstellen lassen …

    Jeder SEO, mit mehr als 2-3 Jahren Berufserfahrung, der behauptet erfolgreich zu sein, aber weniger als 5-stellig im Monat umsetzt, hat anscheinend noch nicht geschnallt, auf was für einer “geldgetränkten” Spielwiese er da mitmurmelt …

    Drücke Dir die Daumen bei der Angestellten-Suche – die sind sowieso spätestens dann wieder weg, wenn sie bei Dir tatsächlich gelernt haben, was mit professionellell umgesetzten SEO-Projekten zu bewegen ist!

    Für mich hat sich ein über Jahre aufgebautes festes Freelancer-Netzwerk als leichter umsetzbar & klassische win-win Situation erwiesen – sprich wir wachsen zusammen – in jeglichem Wortsinn ;-)

  • 7. all you can eat … s&hellip  |  22.Juni 2007 um 16:36Uhr

    [...] von Olaf Kerner auf dynamicdrve.de gestolpert, wo eine ganz witzige Diskussion zum Thema SEO Stellenangebot entstanden ist. Mich würde dazu ja mal grundsätzlich interessieren, ob es überhaupt [...]

  • 8. Thomas  |  22.Juni 2007 um 18:48Uhr

    Ok.
    Ich verkaufe jetzt meine Projekte, arbeite für euch ein halbes Jährchen und bringe eure Projekte nach oben. Nach einem halben Jahr werde ich mit einem feuchten Händedruck und einem dicken Grinsen entlassen und darf mir mit neuen Projekten wieder einen Stand aufbauen. LOL…

  • 9. Olaf Kerner  |  22.Juni 2007 um 19:02Uhr

    @Thomas: Deshalb hatte ich ja meine Idee mit dem Einbringen der Projekte in die Firma das Arbeitgebers, solange das Angestelltenverhältnis besteht.
    @Frank: SEO’s, die bereits eine Goldader angegraben haben und monatlich (nach Abzug aller Kosten) 5- stellig verdienen, möchte ich mit meinem Stellenangebot nicht ansprechen. Es ist klar, das so einer lieber selbstständig bleibt.

  • 10. Marcus  |  22.Juni 2007 um 21:13Uhr

    Lieber Olaf, so wie es aussieht suchst du nicht nach einem SEO, sondern einen der es vielleicht mal werden will.

    Ein SEO ist kein Linkbuilder, sondern einer der Erfahrung hat in der Analyse von Webseiten, der Interpretation von Googles Macken und die Umsetzung derer. Natürlich ist Linkbuilding immer ein Teil davon, aber längst nicht alles. Dieses Know-How kann man sich nicht einkaufen, noch schnell mal in ein paar Tagen lernen. ;)

    Viel Glück auf deiner Suche…

  • 11. jan  |  23.Juni 2007 um 09:55Uhr

    ein guter angestellter seo ist halt an sich schon ein pradoxon. da gelten halt andere regeln als bei einem angestellten webdesigner.

  • 12. webtagebu.ch » Blog&hellip  |  23.Juni 2007 um 09:59Uhr

    [...] Webmarketing Firma dynamicdrive hatte in einem Webmasterforum eine Stellenanzeige als SEO ausgeschrieben. Einer der Punkte, welches [...]

  • 13. Olaf Kerner  |  23.Juni 2007 um 10:02Uhr

    @Marcus: Beim SEO beschränkt sich mein Wissen auf das, was überall gepostet wird (z.B. http://www.seomoz.org/article/search-ranking-factors ).

    Ich verfolge das Treiben der Abakus- Inzestgesellschaft- SEO’s (den Begriff hat M. aus M. geprägt, nicht ich) und wundere mich, dass das kreisweise Verlinken [spätestens im 5. Step kommt der Link zur Ursprungs- IP zurück] und die Verwendung von immer denselben langweiligen tabellenförmigen Templates Ranking und Conversions bringt, und wundere mich auch, dass Google diesen Unsinn nicht umgehend entsorgt.

    Ich sehe auch z.B., wie ein bestimmter SEO seine deutschsprachingen Pokerseiten in EU- Beitrittsländern hostet und anlinkt.

    Ich analysiere die Backlinkstruktur, den Seitenaufbau etc. und versuche, das ganze auf meine Seiten zu übertragen.

    Einige meiner SEO- Testballons sind extrem erfolgreich. Woanders (z.B. im für mich interessanten Bereich “Girokonto”) sehe ich keinen Stich.

    Ich suche also jemanden, der Dinge analysieren und mathematisch modellieren kann, der unendliche Versuchsreihen durchführt, mit dem Ziel, für den Kunde wirklich wertvolle Informationen gut zu ranken.

    @All: Wie wird denn die Problematik mit der Nebentätigkeit der SEO’s in anderen Firmen geregelt? Nach den Infos, die mir bisher vorliegen, gibt es dort jeweils 1-2 SEO- “Brains”, die gleichzeitig GF der Firma sind (z.B. die beiden Münchner Agenten), und dann evtl. noch ein paar Handlanger, Sales Droiden für die Messestände usw. Ist das überall so?

  • 14. Fabian  |  23.Juni 2007 um 10:15Uhr

    Einige Arbeitnehmer neigen in dieser Situation scheinbar dazu, sich zu überschätzen. Derzeit ist mit etwas Linkaufbau durchaus ein Blumentopf und mehr zu gewinnen und ein sehr angenehmes Leben möglich. Wer sich darauf verlässt, dass dieser Zustand ewig währt, hat schon übermorgen schlechte Karten. Linkaufbau kann ein Wettbewerber aus China genausogut, und billiger betreiben. Die Sprachbarriere ist bei der Vielzahl der Deutschland studierten ausländischen Kommilitonen auch kein Problem mehr.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass ein guter SEO sich nicht darauf verlässt das Linkbulidung und alle weiteren Methoden die er aktuell anwendet in ein paar Jahren immer noch genaus o funktionieren. Wenn das so wäre, würde es sich einfach um keinen guten SEO handeln. Es handelt sich bei der Materie schließlich um ein hochflexibles und auch -komplexes Umfeld für das man eine Menge Know-How braucht um dort auf Dauer bestehen zu können. Un dieses Know How bekommst du sicher nicht von unterbezahlten Leuten die in irgendwelchen Chinesischen Offshore Buden täglich 10 Stunden ackern.

    Sicher kannst du so 0815 arbeiten abwickeln lassen – dennoch brauchst du jemanden der dir sagt wann wie und wo diese 0815 arbeiten abgewickelt werden müssen. In diesem Zusammenhang bietet sich dann wieder ein SEO an der dir beratend zu Seite steht. Dies ist ja heute bspw im ERP Umfeld auch nicht anders. Beraten wird vor Ort, umgesetzt Offshore.

    Gruß
    Fabian

  • 15. Fabian  |  23.Juni 2007 um 10:30Uhr

    P.S.: Sprüche wie “Da könntest mir 5 K im Monat + Firmenwagen bieten, ich hätte da keinen Bock für dich zu arbeiten.” sind absolut schwachsinnig wenn man die Details nicht kennt. Mir kommt es oft so vor, als haut ein Teil der “SEOs” (das Abakus Forum ist da weit vorne) irgendwelche Sprüche dieser Art raus, einfach nur weil es dazu gehört un jeder SEO ja quasi schon fast Millionär ist. Dahinter stecken tut dann meistens nichts …

    Gruß
    Fabian

  • 16. Michael  |  23.Juni 2007 um 11:11Uhr

    Moin, Olaf …wirklich eine sehr eigenartige Geschäftspolitik die Du da fährst, ich drück Dir die Daumen! ;-)

    Cheers,
    Michael

  • 17. Thomas  |  23.Juni 2007 um 15:02Uhr

    Ist doch egal wie es bei anderen ist, sehe zu das du für deine Seiten die beste Lösung findest. Zum Thema Abakus: die wirklich wertvollen Tipps findest du dort nicht(ein par vielleicht schon, aber lange nicht alles). Wer ist schon so blöd und schreibt richtig gute Tipps in ein Marketing Forum? Ein guter SEO analysiert die Serps zu den gewünschten Keys und wenn er ein klein wenig Verstand, sowie Erfahrung hat, bringt er die gewünschten Seiten auch nach oben. Ein SEO der das in deinem Bereich erfolgreich schafft, wirst du ganz sicher nicht mit 2-3000 Euro im Monat abspeisen können.
    Ich habe für ähnlich hart und stark umkämpfte Begriffe ein halbes Jahr gebraucht. Dazu muß ich aber sagen, das ich ganz genau weiß was ich mache. Ganz ehrlich, ich würde es nicht machen. Ich denke, jemanden zu diesen Konditionen einstellen und von ihm Erfolg erwarten ist nicht nur für deine Seiten höchst riskant, sondern nur dumm. Warum suchst du dir nicht jemanden der deine Seiten nebenbei nach oben bringt und bietest ihm ein monatliches Fixgehalt + prozentuale Provision? Ich denke damit wirst du sicher besser fahren und eine prozentuale Provision regt dazu an, das man sich auch mit der Seite ordentlich befasst und nicht nur mal so drüberschaut. So würde ich es an deiner Stelle machen… ;)
    Um ordentlich und relativ schnell etwas in diesem Marktsegment zu erreichen, brauchst zusätzlich sehr hochwertige Links. Und wo soll die ein 0815/ebenfrischalsmöchtegernseoexpertemarketingspezialist her bekommen? Ein SEO der nicht weiß, wo man gute Linkquellen findet, ist in diesem Bereich machtlos und erschossen.

    Gruß

  • 18. Monika  |  23.Juni 2007 um 20:09Uhr

    Hi
    wenn jemand seine eigenen Projekte aufgibt, um woanders als SEO angestellt zu werden, dann:

    hat er in gut 6Monaten nicht einmal mehr 30% seines SEO WIssens ,dass er vorher hatte

    war er vorher ein Versager, dem um die eigenen Projekte eh nicht leid ist

    alleine die Aufbauarbeit für meine Portfolio Domain könnte mir keine Firma ablösen

    es ist einfach lächerlich

    lg

  • 19. Marcus  |  23.Juni 2007 um 22:58Uhr

    @Olaf
    Zu deinem Post 11.
    Genau das ist das mögliche Problem. Du nimmst Quellen die relativ allgemein mit dem Thema umgehen. Genau so sieht es in allen Foren aus. Solange man nicht ein paar dutzend eigene Projekte in diversen Bereichen am Start hat um auch mal experimentieren zu können wird das nichts mit der wirklichen Analyse.

    Ist ist eben nun mal nicht Titel anpassen, Links drauf und fertig. Man muss hartnäckig sein, abwarten, witzigerweise auch mal Links entfernen können (soll nämlich vorkommen) und man muss auch mal mehr als 8-12 Stunden am Tag dafür arbeiten.

    Man findet mit Sicherheit einige gute Leute die sich nicht gleich SEO nennen die für dich arbeiten würden. Da ist es auch nicht gleich eine Frage des Gehalts. Der wunde Punkt in deinem Vertrag ist meiner Meinung nach nur das “Nicht behalten dürfen” von eigenen Projekten! Abgesehen davon dass ich mich niemals unterordnen könnte wäre dass für mich absolut abschreckend. Schließlich habe ich meine erste Domain seit acht Jahren. Die würde ich für die Zeit meiner Anstellung doch nicht in irgendeiner Firma unterbringen.

    Genug vom Thema abgekommen. Weiterhin viel Glück.

  • 20. Olaf Kerner  |  24.Juni 2007 um 09:19Uhr

    Danke für alle Meinungen.

    Weiß jemand, wie diese Problematik in anderen Firmen gehandhabt wird? Also, wird woanders angestellten SEO’s erlaubt, nebenbei mit eigener Firma zu arbeiten? Oder gibt es keine angestellten guten SEO’s? Bestehen SEO- Firmen aus wenigen Brains, welche gleichzeitig GF sind, und den notwendigen Sales Bots für die Messen etc? Weiß jemand etwas?

  • 21. gulli  |  24.Juni 2007 um 14:01Uhr

    Olaf: die erste Garde, die richtigen Denker unter den SEOs – ist sicherlich kein Angestellter für irgendwen, sondern die pushen entweder ihre eigenen Projekte, oder consulten für satt 4-stellige Tagessätze Kunden. Vergiss diese Zielgruppe für dein Job-Angebot.

    Dann gibt es IMHO eine deutlich grössere fitte Mittelschicht. Je nach unternehmerischen Talent sind hier kleine Selbstständige mit Einkommen zwischen 1000 und 5-stelligen Euro-Beträgen. Hier sind Festangestellte, wie auch vereinzelt SEOs zu finden, die von der Unzuverlässigkeit der Einnahmen und der Ohnmacht ob der Tatsache, dass der eigene wirtschaftliche Erfolg hinter den vom großspurigen Gerede der 5-stelligen Umsätze geschürten Erwartungen bleibt, frustriert sind und für eine Festeinstellung in Frage käme.

    Meiner Meinung nach nimmst mit deinen sehr restriktiven Vorbedingungen dieser Zielgruppe aber jeglichen Anreiz sich bei dir zu bewerben. Wer Mitarbeitern die Möglichkeit nimmt in ihrer Freizeit sich (freiwillig und kostenfrei!) anhand eigener Projekte weiterzubilden, macht IMHO einen fundamentalen Fehler, da damit eine 9-5 Kultur eingefordert wird, die einen langfristigen Erfolg in der schnelllebigen Welt der SEO verhindert.

    Natürlich solltest du NICHT auf eine Wettbewerbs-Klausel für den Finanzbereich verzichten und eine Lösung für ggf. vorhandene Finanz-Projekte finden, aber wenn der Mitarbeiter derzeit für Wärmflaschen rankt und du dich später entscheiden solltest in diesen Wachstumsmarkt zu expandieren, solltest du dir überlegen, ob nicht u.U. genau das Hobby dieses Mitarbeiters für diese Entscheidung mitverantwortlich war.
    Wer sich jetzt auf deine Bewerbung melden wird, ist zwangsläufig NICHT die Zielgruppe der ‘zweiten Garde’, die du anvisieren solltest, sondern SEOs der dritten und vierten Qualitätsstufe: Möchtegerns und Hättegerns. Viel Erfolg mit deinen neuen Mitarbeitern.

    Randolf Jorberg (gulli)

  • 22. S. Leone  |  24.Juni 2007 um 14:19Uhr

    Ich frage mich immer, wieso die SEO`s, die vorgeben, soviel zu verdienen, so schlechte Auto`s fahren und schäbbige Klamotten tragen. Ich hatte die Gelegenheit, einige SEO`s zuhause zu besuchen und kann sagen: viel gerede -> nichts dahinter. Es ist ja auch so einfach, im Web zu behaupten, das man 5-stellig verdient, kann keiner prüfen, aber im “real life” ist das kein Problem.

    In diesem Sinne…..

  • 23. Monika  |  24.Juni 2007 um 17:54Uhr

    @ gulli

    du hast mit vielen Worten meine kurzen Sätze oben de facto erklärt.

    bei solchen Konditionen ist es besser einen in der Firma auszuwählen und um sauteures Geld einen Seo Consultant zu holen.

    und anders rum wer im Finanzbereich wirklich gut ist, wird niemals als SEO sich wo anstellen lassen.

    für mich wäre dies bei der Auswahl von Profis das erste Kritierium: im Finanzbereich Seo und läßt sich anstellen = kann nicht erfolgreich gewesen sein.

    eigene Projekt in die Firma zu überführen …

    wie wird abgelöst etc….

    mein Gott so denken Beamte bei uns in Österreich .

    lg

  • 24. Dominik  |  24.Juni 2007 um 21:11Uhr

    Sehr interessante Diskussion!

    bye the way lese seit 3 Wochen in Blogs über SEO und würde mich jetzt fest anstellen lassen ;)

  • 25. HM - Suchmaschinen Marketing Jobs  |  25.Juni 2007 um 00:52Uhr

    Interessante Diskussion. Falls Ihr immer noch einen Angestellten für die SEO sucht, dann postet doch einen Anzeige auf unserer neuen Website Suchmaschinen-Marketing-Jobs.de.

    Die Jobanzeigen für den SEM Bereich sind generell weit auf den versch. Websites verstreut und wir dachten, dass eine zentrale Anlaufstelle nicht schaden könnte. So hat man in Zukunft alle Vollzeit, Teilzeit und freiberufliche Nebenbeschäftigungen in den Bereichen SEO, SEM und SMM immer auf einen Blick. Alle interessierten SEOler können sich auch in unseren Newsletter eintragen und sehen dann welche Jobs gerade neu hinzugekommen sind.

  • 26. SEOnaut  |  27.Juni 2007 um 14:28Uhr

    Hallo !

    Habe den ganzen Strunz erst jetzt gelesen und kann das Angebot auch nicht nachvollziehen. Ich sehe es so wie Gulli. Es gibt eine “Oberschicht” für die großen Firmen, die wirklich richtig was bewegen können. Dann gibt es einen Stamm von maximal 50 SEOs die echtes gewerbliches SEO betreiben. Die ganze Schar an Freiberuflern und Möchtegern SEOs haben nicht wirklich etwas zu tun. Das ganze Gerede um den Verdienst ist doch Mumpe. Mein Anspruch ist nicht Millionär zu werden, dass fällt auch einem SEO nicht in den Schoss, sondern ist mit harter Arbeit verbunden. Ich will ein gutes Leben führen können und mir das leisten was ich will. Un damit meine ich keine teueren Autos. Es geht um Lebenswerte und nicht um Kohle allein.

    Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner SEO Suche, obwohl du einen professionellen SEO so nicht bekommen wirst. Ich glaube aber, dass es bei Dir reicht, wenn einer kommt der “brennt” und sich in das Thema einarbeitet. Das könnte dann die richtige Wahl sein.

    Grüsse aus dem All

  • 27. Themenrelevanter Quicky&hellip  |  27.Juni 2007 um 21:29Uhr

    [...] rege Diskussion zum Thema “SEO im Angestelltenverhältnis” ist die Tage durch ein Jobangebot der Firma Dynamicdrive entstanden. (Siehe Kommentare unter dem Jobangebot Blogpost oder hier und [...]

  • 28. SEO Einkommen ;-) - SEO M&hellip  |  02.Juli 2007 um 23:38Uhr

    [...] noch reichlich Diskussionsstoff enthält … Die ursprüngliche Diskussion hat auf dynamicdrive.de stattgefunden – gestern bin ich dann auch noch über einen, zum Teil aus meinem Kommentar [...]

  • 29. Torsten  |  13.Januar 2008 um 18:39Uhr

    @ S. Leone:

    Schnelle Autos und Markenklamotten sind nicht alles. Muß ja nicht jeder seinen Wohlstand nach außen tragen.

  • 30. SEO Grundlagen | Just4Fun&hellip  |  22.April 2008 um 20:35Uhr

    [...] viele SEOs lieben an den eigenen Projekten arbeiten kann ich da voll verstehen. Und SEO-Radio hören. Oder ne Sexerotikorgie mit Gangbang aufm [...]

  • 31. Suchmaschinenmarketing- B&hellip  |  04.Mai 2008 um 17:23Uhr

    [...] Internetpirat wollte bei uns nicht einmal für 5000€/ Monat + Dienstwagen anfangen. Da können wir nur sagen: Im teuren Frankfurt/ Main verdient eine Online Marketing [...]

  • 32. Suchmaschinenmarketing- B&hellip  |  02.November 2008 um 15:11Uhr

    [...] bisher nicht, und Deutschlands (fast) bekanntester SEO, T(h)orsten, wollte leider noch nicht einmal für monatlich 5000€ +Dienstwagen bei uns anfangen [...]