geschrieben am 23. November 2007 von Olaf Kerner
Xing als Business- Networking- Plattform (nach anderer Ansicht eine Plattform für Praktikanten und Webdesign- Assistenten) hat sich neue Methoden zur Finanzierung einfallen lassen, nachdem besonders im Ausland die Anzahl der kostenpflichtigen Premium- Mitgliedschaften unter den Erwartungen bleibt.
Um Geld in Kassen zu spülen, wird Xing noch im Jahr 2007 für Werbung geöffnet. Das führte bereits zu heftigen Diskussionen besonders unter den zahlenden Premium- Mitgliedern.
Die neueste Posse von Xing haut viele Mitglieder aus den Socken: Unter der URL http://shop.xing.com dürfen Mitglieder Werbe- Give Aways mit Xing- Branding käuflich erwerben. Also Dinge wie Mützen und TShirts mit Xing- Aufdruck, welche z.B. Besuchern auf Messen auf allen Messeständen kostenlos hinterhergeworfen werden.

Bildquelle: Xing- Shop. Xing Laufshirt Men für supergünstige 19,95€
Die Reaktionen einiger Xing- Mitglieder in den entsprechenden Threads bei Xing sprechen für sich:
“Werde gleich mal einkaufen gehen… Danke XING!
”
“Sehr geil… Darf man das sagen???”
Ich komme mir dabei irgendwie vor wie im falschen Film: Die Mitglieder sollen kostenlos Werbung für Xing laufen, und die Werbemittel selber bezahlen…
Meine Premium- Mitgliedschaft ist seit einiger Zeit gekündigt.
Artikel gespeichert unter: Dies und das,Wirtschaft und Finanzen

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Ihr Kommentar1. Torsten | 23.November 2007 um 22:25
Das “Highlight” schlechthin ist übrigens dieser Raketenwerfer, der bei Pearl übrigens rund 5 Euro weniger kostet….
2. Olaf Kerner | 24.November 2007 um 09:41
Der Preis ist aus meiner Sicht nicht das größte Problem (den Raketenwerfer gibt es ab Werk bei Bestellung einer Palette sicherlich für weniger als 3€).
Viel schlimmer ist, dass die Xing- Verantwortlichen einen Teil ihrer Mitglieder dem intellektuellen Unterschichten- Niveau zuordnen. Denn nur diese Zielgruppe kauft freiwillig im Laden z.B. eine Mütze mit Coca- Cola- Aufdruck und läuft damit kostenlos Werbung für das Produkt.
Ich erinnere auch an die Vorgänge in manchen Gruppen wie z.B. der Gruppe “Dresden”, wo unfähige und nicht anerkannte Moderatoren nicht entsorgt werden können, weil es keinerlei demokratische Strukturen bei Xing gibt.
Ich freue mich auf jeden Wettbewerb im Bereich der Business Communities, damit sich die Xing- GiveAway- Liebhaber bei Xing sammeln können, und alle anderen woanders.
3. Dirk | 26.Dezember 2007 um 05:12
Den Raketenwerfer hatte ich übrigens im Weihnachtskalender der Mitarbeiter 2 Mal drin aber nicht bei Xing gekauft.
Zu den Shirts, ich biete das auf einer Seite auch an (siehe Link) und das Shirt wurde schon über 50 Mal verkauft Ich biete es unter dem EK an und will das Shirt einfach nicht verschenken weil es dann zum Arbeiten oder als Schlafshirt missbraucht wird. Soll ja gesehen werden, nun.. es wird gekauft.Zur Finanzierung dient es allerdings bei mir nicht, denn 500 Stück haben über 5 Euro gekostet das Stück. Vielleicht wäre das eher eine Idee gewesen das Shirt vom Preis her sponsored anbieten
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