geschrieben am 31. Mai 2007 von Olaf Kerner
Das Manager- Magazin äußert sich in seiner aktuellen Ausgabe über den Nutzen von Xing und anderen Karriereplatformen.
Headline: “Netzwerke: Falsch verbunden”
“Karriereplattformen im Internet boomen. Doch was bringen die selbst ernannten Kontakteturbos wirklich?”
In einer Tabelle (erstellt übrigens von der ekaabo GmbH) werden die bekannten Netzwerke verglichen.
Fazit, sinngemäß:
- Xing ist eine nützliche Kontaktplattform für “Praktikanten und Webdesign-Assistenten”, für Selbständige und Angestellte schon ab Bereichsleiter-Ebene eher nicht .
- Mit Xing können Geschäfte gemacht werden, vorerst allerdings eher in “Kirchturm-Sichtweite”
Wer mehr erfahren möchte, dem empfehlen wir umgehend den Gang zum Zeitungskiosk. Der Weg lohnt sich!
Fazit: Ich als Geschäftsführer der Dynamicdrive GmbH & Co. KG habe bereits vor ca. 14 Tagen meine kostenpflichtige Premium- Mitgliedschaft gekündigt, weil Xing tatsächlich beruflich nichts gebracht hat. In der für mich auch noch interessanten lokalen Gruppe “Xing Dresden” treibt noch dazu ein Moderator sein Unwesen, der völlig frei von jeder Sachkompetenz lustig Threads löscht und Mitglieder aus der Gruppe wirft, ohne dass Xing (nach massiver Intervention in 2006 und 2007) dem Spuk ein Ende bereitet.
Wir haben auch gesehen, dass in anderen Gruppen immer dieselben selbsternannte Experten einen großen Teil der Postings abliefern, bei denen keinerlei Sachkompetenz gefunden werden kann.
Wir hoffen, dass mit dem Eintritt von LinkedIn in den deutschen Markt eine Karriereplatform entsteht, die diesen Name auch verdient hat, und dass die Laien bei Xing unter sich bleiben…
Lesen Sie auch den Beitrag des SEO- Bloggers “Das Xing- Imperium unterdrückt mich” und die Anmerkung auf SEOFM.
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1. Falsch verbunden&n&hellip | 31.Mai 2007 um 21:59Uhr
[...] Einen Blogeintrag gibt es dazu auch schon. Technorati tags: xinglive, linkedin, manager-magazin, übersicht, ranking, [...]
2.
Phil | 01.Juni 2007 um 10:06Uhr
Hallo Olaf,
ich schließe mich Deiner Meinung an. Früher ging ich mehrmals täglich bei Xing vorbei, heute vielleicht zweimal die Woche. Ich denke ein weiteres Problem bei den ganzen Social Networks ist, dass die Leute eines Tages einfach die Nase voll haben “völlig durchleuchtet” zu sein. Der Trend könnte dann wieder hin zur Anonymität gehen.
Fazit: Die Xing-Aktie würde ich mir aktuell nicht ins Depot legen
LG, P.
3.
Olaf Kerner | 01.Juni 2007 um 11:32Uhr
Hallo Phil,
schön, etwas von dir zu hören.
Für Moderatoren von interessanten Gruppen macht Xing vielleicht noch einen Sinn, weil diese sich und ihr Unternehmen/ Ihren Arbeitgeber profilieren können bzw. (wie z.B. Thorsten Hahn vom Bankingclub) und mittels Sachkometenz zahlende Mitglieder für eigene Projekte gewinnen können.
Die Diskussionen in den für mich interessanten Gruppen wie z.B. SEO, wo dann jemand prahlt, dass er mit “Südwohnung Köln” bei Google vorn gelistet ist, sind oftmals vom Niveau her außerirdisch.
4.
Thorsten Hahn | 10.Juni 2007 um 12:19Uhr
@ Olaf, danke für die Blumen!
Gruß
Thorsten Hahn