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FAZ: “Business- Platform” Xing ist eine große Zeitvernichtungsmaschine

geschrieben am 14. August 2008 von Olaf Kerner

Xing, gestartet nach amerikanischem Vorbild als Open Business Club, ist laut Selbstaussage ein Business- Netzwerk. Das Manager- Magazin hatte vor über 1 Jahr bereits geurteilt: “Xing ist eine nützliche Kontaktplattform für Praktikanten und Webdesign-Assistenten“.

Die FAZ legt heute nach: Xing ist einfach nur eine Zeitvernichtungsmaschine: “Am schleichenden Verfall der Plattform ist aber auch Xing schuld. Denn eine desaströse Kommunikation zur Jahreswende 2007/2008 brachte Tausende der zahlenden und nicht zahlenden Kunden gegen das börsennotierte Unternehmen auf.”

Auf den Punkt gebracht: “Kaum jemand wird zugeben, dass Xing nicht viel zum Geschäftserfolg beiträgt.”

Mit zum Xing- Desaster beigetragen haben die dortigen Xing- Mitarbeiter, welche oft keinerlei Sachkenntnis bewiesen haben. Wir erinnern an die Vorgänge um die Gruppe Dresden. Deren in Dresden nicht anerkannter Moderator hatte im Leben den einen Lichtblick, zusammen mit 2 anderen Dresdnern diese Gruppe zu gründen. Kurze Zeit später hatte er sich in unglaublich hinterhältiger Weise seiner Mitmoderatorinnen entledigt, und alle Kritiker (u.a. Rechtsanwälte) aus der Gruppe geworfen. Hinweise an Xing konnten diesen Spuk nicht beenden.

Die FAZ schlussfolgert: “Das Web-2.0-Konstrukt Xing, glauben wir, hat die besten Zeiten schon hinter sich. Aus unserer Sicht ist es ein unterhaltsames Panoptikum für alle Themen der Welt, ein vielseitiges Flirt- und Hobby-Forum, in dem man Freund und Lebenspartner finden kann. Für berufliche Zwecke erscheint uns Xing kaum geeignet.”

Die Gründer von Xing haben mit dessen Börsengang das Geschäft ihres Lebens gemacht. Wer die Aktien jetzt noch behalten möchte, braucht starke Nerven:

Warum wir das ganze schreiben:
Kollegen im Umfeld behaupten oft, dass Xing supertoll für das Erzielen von geschäftlichen Kontakten ist.  Und in den Foren dort würde immer schnell geholfen werden.
Wir sehen: Die Spezialisten schreiben dort nichts mehr, sondern pflegen dort höchstens noch ihr Profil mit den Business- Daten. Gehaltvolle Postings schreiben sie lieber in ihre eigenen Publikationen. Freiwillig kostenlosen Content für die Xing AG zu liefern wäre auch nicht allzu clever…

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