geschrieben am 17. März 2008 von Olaf Kerner
Sebastian von Internetboom hat mir eine Frage (“Stöckchen”) zugeworfen: Wo wollt Ihr in 10 Jahren stehen?
IST- Stand:
Als vergleichweise spät (2005) hauptberuflich gestartetes Unternehmen, haben wir uns auf die Vermarktung von Finanzprodukten spezialisiert. Eigene hochverfügbare Technik und Mitarbeiter, welche auch die bei Bankangestellten geforderten Anforderungen erfüllen würden (Bonität, Ausbildung) haben zum Vertrauen, welches eine Reihe von Banken in uns setzen, beigetragen.
Realistischer Stand 2018:
Wir haben uns von jeglichen reinen Dienstleistungen gegenüber Dritten verabschiedet und betreiben eigene gut besuchte und qualitativ hochwertige hoch zielgruppenspezifische Internetprojekte. Wir haben im Banksektor eigene Produkte auf den Markt gebracht.
Traum- Verlauf bis 2018:
Mit den Gewinnen aus den Dienstleistungen konnten wir eine Reihe Portale einkaufen bzw. aufbauen, und betreiben diese in eigener Regie. Dabei machen wir nur noch das, was uns Spaß macht, und nicht in erster Linie das, womit Geld verdient wird.
Worst Case 2018:
Wir nehmen, so wie letztmalig 2005, Adwords- Kampagnen aller Bereiche (Wasserbetten, Datensicherung etc.) als Dienstleistung an und verdienen einen Großteil unseres Einkommens so wie ganz am Anfang (2001) wieder mit Webhosting- Dienstleistungen .
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1.
Matthias | 17.März 2008 um 13:30Uhr
Interessante und ehrliche Darstellung! Schwierig ist allenfalls die Frage, ob es in 10 Jahren noch Portale (im heutigen Sinn) geben wird oder was bis dahin als Portal angesehen wird.
Immerhin hege auch ich die Hoffnung, dass derjenige mit vorn dabei sein wird, der den aktuellen Stand der Dinge gut kennt und keine wesentliche Weiterentwicklung verschläft…