geschrieben am 07. Mai 2009 von Olaf Kerner
Einer der überzeugtesten Bediener eines Apple Mac, Kollege Sebastian, beendet seinen Apple- Mac- Ausflug und kehrt reumütig zurück zu Windows + PC. Sebastian nerven die Hardware- Defekte seiner im Vergleich zu PC’s auch sehr teuren Mac’s, welche nicht durch die nach seiner Meinung Top- Apple- Software wettgemacht werden.
Meine Meinung zum Thema “Mac oder PC”:
Beim Thema Software kann man geteilter Meinung sein. Manch einer steht auf Apple- Software, andere auf die riesige Auswahl an Windows- Software. Auf eine Diskussion, welches Betriebssystem besser ist (Mac OS oder Windows), möchte ich mich nicht einlassen. Wer Windows nicht mag, kann auf seinen PC aber auch Linux installieren.
Bei der Hardware punktet der PC deutlich: Während die Apple- Hardware in nur wenigen fertig konfigurierten Varianten verfügbar ist, kann ein PC aus einer riesigen Auswahl standardisierter Komponenten zusammengestellt werden. Der Wettbewerb von deren Herstellern sorgt für sehr niedrige Preise. Laptops sind zwar kaum konfigurierbar, aber immerhin in unendlich vielen Modellversionen verfügbar.
Im Büro von Dynamicdrive gibt es ausschließlich PC- Hardware, und keine Mac’s.
Ein paar Erkenntnisse, welche wir mit unserer PC- Hardware gesammelt haben, möchte ich hier weitergeben:
-Alle PC’s sind aus Einzelkomponenten zusammengestellt. Fertig- PC’s sind meist überteuert und enthalten Schrott- Komponenten.
-Wir verwenden ausschließlich Motherboards mit Grafikchip. Für Office- Anwendungen reicht die Grafik- Leistung mehr als aus.
-VISTA liegt als (preiswerte Systembuilder-) Vollversion vor. Im Gegensatz zu den Recovery- Versionen der Fertig- PC’s kann eine Vollversion auf jedem PC (z.B. nach Hardware- Tausch oder -Upgrade) eingesetzt werden.
-Ein Lüfter im Netzteil + ein Lüfter auf der CPU sind bei Einsatz stromsparender Komponenten mindestens 1 Lüfter zuviel. Darüber hinaus erzeugt z.B. ein passiver CPC- Kühler keinen Lärm.
-Bei Defekt einer Komponente (z.B. Motherboard) tauschen wir diese, und werfen die defekte Komponente in den Müll. Ein Geltendmachen von Garantie- Ansprüchen ist viel zu teuer.
Ein aus Einzelteilen eines der bekannten Online- Komponenten-Shops zusammengestellter PC ohne Monitor kostet derzeit schon incl. geräuscharmem Netzteil + CPU- Lüfter folgendes:
-Gehäuse 25€
-Motherboard 40€
-CPU 35€
-Festplatte 30€
-4GB RAM 40€
-DVDRom 15€
-Mouse/ Tastatur: 10€
-Netzteil flüsterleise: 50€
-passiver CPU- Kühler: 30€
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Gesamt: ca. 280€
Wer auf einen geräuscharmen Lüfter/ Kühler verzichten kann, ist mit ca. 210€ dabei.
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1.
Max | 07.Mai 2009 um 17:38Uhr
Und wer baut die PCs dann zusammen?
2.
Olaf Kerner | 07.Mai 2009 um 19:28Uhr
Am Anfang habe ich die PC’s zusammengeschraubt. Jetzt macht das ein Mitarbeiter. Das dauert nicht so lange, wie Du denkst (vielleicht 1h), und ist eine schöne Abwechslung im SEM- Alltag
.