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UMTS Speedtest in Dresden: O2, Vodafone und T- Mobile

geschrieben am 25. Dezember 2009 von Olaf Kerner

k3565-h

Wie ich schon mehrfach gepostet hatte, beabsichtige ich den Wechsel von O2 zu Vodafone, weil speziell unterwegs und auf dem Land der Empfang von Telefonie und mobilem Internet mit O2 teilweise außerirdisch schlecht ist.

Vor dem Wechsel wollte ich aber gern selber testen, ob z.B. Vodafone tatsächlich bessere mobile Datenübertragung bietet.

Also habe ich mir einen Vodafone- Surfstick K3565-H besorgt, und dessen Firmware gegen die ungebrandete Originalsoftware von Huawai ausgetauscht (Huawai E160).

Mit dem ersten Test habe ich in Dresden im Homeoffice die mobile Bandbreite in den Netzen von O2, Vodafone und T- Mobile zu einer Zeit mit hoher Netzbelastung gemessen.

Für O2 stand mir eine O2- Genion- Karte, für Vodafone eine Websession- Karte und für T- Mobile eine ausländische Prepaid- Karte (WIND Gr) im D1- Roaming zur Verfügung. Hier sind nun die Meßwerte:

Vodafone: 752 kBit/s down, 289 kBit/s up
T- Mobile: 568 kBit/s down, 54 kBit/s up
O2: 432 kBit/s down, 186 kBit/s up

Klarer Sieger, was die Bandbreite betrifft, ist also im Homeoffice Vodafone.

Eine wichtige Sache ist mir aufgefallen: Die Vodafone- Software, und auch die Huawai-Originalsoftware, und auch mein HTC Diamond als Modem nutzen Datenkompression (Kompression der Bilder). Die Datenkompression ist mit diesen beiden Softwares nicht abschaltbar! Zum Test der Datenübertragungsraten bei ausgeschalteter Kompression habe ich diese Kompression manuell mit MWConn ausgeschaltet. Daraufhin haben sich die Datenübertragungsraten ungefähr verdoppelt.

Falls ich also unterwegs maximale Bandbreite benötige, muß ich die Datenkompression mit MWConn abschalten. Mir ist unverständlich, warum die Original- Huawai- Software dieses Feature offensichtlich nicht bietet…

Beim nächsten Test werde ich schätzen, welches Netz unterwegs stabiler ist.

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bisher 3 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben
  • 1. udo  |  28.Dezember 2009 um 01:32

    > Mir ist unverständlich, warum die Original- Huawai- Software dieses Feature offensichtlich nicht bietet… <-

    Bei Vodafone ist mir auch so einiges unverstaendlich.

    Verbrauch bei normalen Surfen im Netz ( zu spanischen Tarifen) = ca. 10 MB pro Stunde.

    Aber nicht auf jedem Computer. Schon erlebt – dass auf einer anderen Kiste dann fast das 10fache an Konsum abgebucht wurde. Als das Modem dann wieder umgesteckt wurde – wars wieder "normal"…

    Aus bestimmten Gruenden "hasse" ich eigentlich den utimativen Abzockerverein namens Staatskonzern span. Telefonica ( Warum die Aktien von denen nicht bereits auf 10.000 stehen – ist mir ebenfalls ein Raetsel- bei den Riesengewinnen dieser Tele-Kommunications- Mafia..)

    Trotz etlicher neuer Mitbewerber im Markt – kommt man an den Jungs vom Staatskonzern in Punkto Zuverlaessigleit – zumindest auf gewissen Paradies-Inseln im Atlantic – nicht vorbei. Zumindest nicht wenn es um Sekunden geht – wie beim kleinem Spiel ums grosse Geld beim Daytrading und an den Boersen.

    Ich dachte bisher – dass die Infrastuktur in in diesem Bereich in Old Germany eigentlich viel besser sein muesste.

    Irgendwie scheint dies vergleichsweise aber nicht unbedingt der Fall zu sein. Sondern UEBERALL die gleichen Probleme…

  • 2. Suchmaschinenmarketing- B&hellip  |  11.Januar 2010 um 20:09

    [...] scheinbar nicht betroffen war. Als Backup für mein gestörtes Resale- DSL im Homeoffice kam Vodafone UMTS Websessions zum [...]

  • 3. Suchmaschinenmarketing- B&hellip  |  26.Januar 2010 um 12:49

    [...] sind, teste ich Alternativen.  In einem ersten Test hatte ich die mobile Datenübertragung von O2, Vodafone und “Timo Beil” in Dresden getestet . Das überraschende Ergebnis war, daß nach dem Sieger Vodafone bereits O2 an 2. Stelle folgte, [...]

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