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Printmedien sterben reihenweise wegen ausbleibender Werbebuchungen. Onlinewerbung behauptet sich in der Krise.

geschrieben am 31. Mai 2009 von Olaf Kerner

ovk-prognose_2009
Derzeit verabschieden sich unzählige gestandene Zeitschriften und Zeitungen vom Markt, weil die Werbe- Einnahmen wegbrechen. Darunter sind seit Generationen gelesene Zeitungen wie die fast 150 Jahre alte “Rocky Mountain News”, und auch in Deutschland bekannte Formate wie z.B.  “Amica” (!) , “Geldidee”, “Tomorrow“, “Maxim“, “Viva das Magazin” und die fast 60 Jahre alte “Wertpapier“.

Was ist nun die Ursache dafür, dass Werbebuchungen in den Printmedien drastisch zurückgehen, währenddessen für Onlinewerbung zumindest laut der aktuellen Prognose des sogenannten Online- Vermarkterkreises (siehe Abbildung) selbst in der derzeitigen Krise mehr Geld ausgegeben wird?

Antwort: Der Erfolg von Onlinewerbung ist meßbar!
Onlinewerbung trägt zur (schwer messbaren) Markenbildung bei, und besonders auch zum (leicht messbaren) Abverkauf von Produkten.

Das Zauberwort heißt “Tracking”. Es kann bei Online- Käufen bis ins Detail nachvollzogen werden, woher und über welches Werbemittel der Besucher kam, welcher ein Produkt gekauft hat. Damit kann exakt berechnet werden, wie teuer die jeweilige Onlinewerbung sein darf, damit sie sich für den Werbetreibenden noch rechnet.

Bei Dynamicdrive steht für Tracking und Bid Management die selbst entwickelte und selbst gehostete Softwarelösung “Dynamicdrive Digital Marketing Suite” zur Verfügung. Aus Datenschutzgründen verzichten wir, im Gegensatz zu den meisten Agenturen, auf angemietete fremd gehostete Tracking- Software.

Gern schalten wir ausschließlich für Banken deren Adwords- Kampagnen, und gern auch auf eigene Rechnung: Wir werden dann lediglich pro Vertragsabschluß ohne jede Setupkosten bezahlt, so dass wir das gesamte finanzielle Risiko der Kampagne übernehmen.

Hintergrund für dieses Posting ist übrigens eine Anfrage einer Bank zur Schaltung von deren Adwords- Kampagne. Die Bank wollte für einige von der Bank festzulegende Begriffe selber Adwords schalten, und uns den Rest überlassen.

Da konnte ich nur noch diplomatisch formuliert antworten, dass sich die Bank zum Teufel scheren soll:
Es geht nicht, dass sich die Bank die (gut konvertierenden) Rosinen rauspickt, und uns den Rest überlässt.  Wir schalten neue Adwords- Kampagnen ausschließlich exclusiv, und mit Markensperre + Freigabe der Marke ausschließlich für unseren Adwords- Account.

Mit den Gewinnen aus gut konvertierenden Keywords müssen wir die Konversionen von schlecht konvertierenden Keywords subventionieren. Anders ist bei der derzeitigen Wettbewerbssituation bei Adwords im Finanzbereich kein Umsatz zu holen. Und möglichst viel Umsatz (möglichst viele Abschlüsse) sollte eigentlich das gemeinsame Ziel von Bank und uns sein.

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