geschrieben am 13. August 2010 von Olaf Kerner

Ich hatte hier im Blog schon über diverse UMTS Vergleichstests zwischen O2 und Vodafone berichtet. Der ganz praktische Hintergrund der Tests war, daß ich einen Wechsel von O2 zu Vodafone in Erwägung gezogen hatte, weil das mobile Internet von O2 manchmal Lücken hat.
Überrascht war ich auf der Zugfahrt von Dresden nach Hamburg, weil nahezu immer (aber oft sehr langsames) Internet von O2 an lag. Das Vodafone- Netz war sehr oft ganz weg. Klarer Sieger war hier O2. Möglicherweise hat hier eine im Zug untergebrauchte Relais- Station (Repeater) zum guten Ergebnis beigetragen. Aber auch diese kann nicht zaubern: Wo absolut kein Vodafone- Netz anliegt, gibt es auch nicht zum Verstärken.
Im Hotel in Pinneberg bzw. hier mitten im Hamburg liegt das mobile Internet von Vodafone und O2 jeweils sehr breitbandig an. Der Downstream hat wahrscheinlich nur deshalb nie 3MBit/s wesentlich überschritten, weil meine beiden UMTS- Endgeräte nur maximal 3,6 MBit/s zulassen.
Das Endergebnis im UMTS Vergleich zwischen Vodafone und O2 heißt 1:0 für O2, wegen der zwar lahmen, aber immerhin vorhandenen Internetanbindung im Zug von Dresden nach Hamburg.
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1.
udo | 14.August 2010 um 06:15Uhr
Eigentlich sollte man annehmen – dass in einem “hoch entwickelten” Land wie D – die Infrastruktur der Netzverbindungen in Europa ueberlegen und besser sein sollten.
Scheint aber nicht so zu sein. Selbst auf meinen Lieblingsinseln im Atlantic vor der west-afrikanischen Kueste laueft es im Vergleich wesentlich runder und schneller.
Dafuer scheint der Internet-Betrug in Deutschland besser organisiert zu sein. Habe SCHON WIEDER von einem Abwahn-Mafia-Gangster-Inkasso-Buero aus D Rechnungen fuer ein angebliches Abo bekommem – welches nie bestellt wurde.
Mal sehen jetzt- ob wenigstens die Staatsanwaltschaft in D noch funktioniert.
Sofern das Strafantrags-Schreiben nicht an irgendeiner Stelle von der deutschen Bundesbahn transportiert wird – selbstverstaendlich nur.
Selbst in Indien oder irgendeiner Bananen-Republik kommen die Zuege mittlerweile wesentlich puenktlicher an als in Deutschland nach der Wieder-Vereinigung.
Kaum zu glauben – aber ueberpruefbar.
2.
udo | 16.August 2010 um 00:02Uhr
Hmmm. Und was mir bei Dir noch so auffaellt, lieber Olaf:
Du bist ja des oefteren schon mal auf Dienstreisen Ich wuerde mal annehmen, dass Du dabei A) neue Wassereimertraeger fuer Dein eigenes PP- Programm im Affilate-Bereich suchst Und zu B in der Hauptlinie Produkt-Produzemten-Aquise betreibst.
Das ist auch sicher notwendig – um nicht in die totale wirtschaftliche Abhaengigkeit von Bank A – oder von Bank B zu geraten.
In so einem Fall waere es sicherlich klueger – sich ab einem gewissen Zeit-und Umsatzfenster als kleinerer Betrieb von den kapitaleren grossen Fischen in der Branche fressen zu lassen.
Die haben auch nur Angst – dass Du denen zu gross wirst im Internet.
Aber stell Dir vor: Nach einem guten Deal mit den Fressern – haettest Du jetzt vielleicht eine Menge Bargeld mehr auf Deinem Konto.
Und als Geschlechtsfuehrer haetten die Dich auch wahrscheinlich behalten. Weil die ja immer ein paar bloede abhaengige Ehrgeizige suchen.
Aber was fuer Vorteile:
Deine ganzen tollen Reisen muessten jetzt die Internet-VC-Konzerne Holzstink und Co bezahlen.
Und dann auch noch diese miserable Netz-Anbindung in der Billig B-Bahn-Business – Klasse zwischen Dresden und HH.
Jetzt aber bitte sofort Beschwerde an die Geschaeftsleitung von Holzstink und Co – wenn der Umsatz weiter stimmen soll
So behandelt man ja wohl keine eigenen Geschafts-Fuehrer, oder?
Tja. Und so kann das Bild von Arbeit – und das eigene Selbst-Bildniss schon mal ins Rutschen kommen.
Ich hatte da gerade heute abend mit einem mittlerwiele sehr, sehr erfolgreichen Amigo drueber gesprochen
Wie sauschwer es manchmal ist – tatsaechlich allein als letztich
fuer alles Verantwortlicher Selbstaendiger – taetig zu sein.
Den “Tanz auf der Vulkankraterkante” hatte ich es im Laufe der Unterhaltung genannt.
Amigo Berto ist mir fast um den Hals gefallen – fuer so viel unternehmerisches Mitgefuehl und Verstaendniss..
Jedenfalls war selbst der erfolgreiche Berto zwischendurch schon oefers mal so gut wie pleite.
Das ist eben der Unterschied: Bei irgendwelchen Beamten, Angestellten und selbst bei Hary 4 – laeuft die Knete automatisch weiter.
Die einzige Sicherheit der Selbststaendigen besteht dagegen darin – dass man ruckzuck alles verlieren kann.
Wenn man nicht aufpasst
wie Harry – der Hoellenhund..
Es ist doch so, oder?
Wuensche noch von den schoensten Inseln der Welt eine erfolgreiche neue Woche nach Old Germany.
3.
Olaf Kerner | 16.August 2010 um 07:58Uhr
> Aber stell Dir vor: Nach einem guten Deal mit den Fressern – haettest Du jetzt vielleicht eine Menge Bargeld mehr auf Deinem Konto.
Ich hätte dann aber vielleicht einen Idiot als Chef. Ich müßte dann dauernd zu Besprechungen in der Firmenzentrale antanzen.
Und meine Dienstleistungen wären dann für den Kunde teurer, weil der ganze Wasserkopf mit finanziert werden müßte.
Auf das alles können ich und meine Kunden dankend verzichten…