geschrieben am 26. Februar 2010 von Olaf Kerner
Unsere Kunden sind Banken, welche (fast) alle die vereinbarte Provision zum vereinbarten Termin zahlen. In der Regel sind Mitte des Folgemonats alle Provisionen für Geschäfte im Vormonats auf unserem Konto eingetroffen.
Übrigens zahlen wir selber die Provisionen aus dem Global MasterCard Partnerprogramm überpünktlich: Die Affiliates senden ab dem 01. des Folgemonats Abrechnungen für alle Geschäfte des Vormonats, und ich überweise in der Regel schon am Tag des Eingangs des Abrechnung (also auch schon am 01. des Folgemonats) die Provision auf das Konto des Affiliates.
Eine Bank, ich nenne sie mal “Superbank”, schert ein wenig aus der Reihe. Wegen “technischer Probleme” habe ich bis vorgestern keine Provisionsabrechnung für Zeiträume ab Monat 07/2009 gesehen. Mittlerweile liegt mir immerhin die Abrechnung für die Monate Juli bis Dezember 2009 vor.
Jetzt fragt sich der eine oder andere Blogleser sicherlich: Wieso gebe ich mich mit solchen Kunden ab, und werfe deren Produkte nicht einfach von meinen landing pages? Antwort: Ich muß rein betriebswirtschaftlich, und im Sinne meiner Firma handeln. 6 Monate zu spät gezahlte Provisionen sind immer noch besser als gar keine Provisionen.
Selbstverständlich hat die verzögerte Provisionszahlung Einfluß auf die Belegung meiner Werbeflächen: Die besten Werbeflächen werden nicht mehr mit den Produkten der Superbank belegt, welche jetzt nur noch 50% der Sales, welche bei vertragsgemäßer Zahlung möglich wären, erhält. Andere Banken bedanken sich mit pünktlicher Provisionszahlung über jeden zusätzlichen Neukunde, den sie von mir bekommen
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udo | 27.Februar 2010 um 02:31Uhr
Ach, Olaf. Die zahlen schon noch. Banken sind doch genau wie Politiker Institutionen des Buerger-Vertrauens im Staate…
Weisst Du ueberhaupt wie viele Banken in USA PLEITE gegangen sind?
Rate doch mal: 250, 130, 80, Eine?
Sowas kann uns in der Eurozone natuerlich nie passieren. Schliesslich haben wir so gigantische Wirtschaftsmotoren wie Griechenlsnd, Portugal, Irland, Ungarn und auch das Land von Bastis Liebsten – Bulgarien.
Jetzt mal keene Panik auf der Titanic, Olaf. Die “Superbank” – glaub nicht, dass ich nicht genau wuesste wer das ist – hat nur gerade temporaer ihren PR-Etat etwas ueberschritten.
Um die verehrte Kundschaft davon zu ueberzeugen – das die Lehmann-Brueder- Zertificates immer noch die besten im Markt sind…
Sicher. Ich versteh Dich schon in Krisentime – und Zeiten des knappen Geldes.
Knappes Geld?
Es ist billiges Geld ohne Ende von den Notenbanken da. Um die intern. De-Flation ab zu wenden. Was im Klartext den Zusammenbruch des gesamten kapitalistischen Systems weltweit bedeuten wuerde.
Dafuer kommt jetzt moeglicherweise die Hyper-Inflation. Damit kommt das System und damit kommen die Herrschenden mit klar.
Gewisse Bevoelkerungsschichten wohl etwas weniger – wenn sich bei sinkenden allgem. Einnahmen auch noch alles verteuert.
Der Arme liegt eben ueberall auf der Nase – wussten schon die alten Lateiner. Den Orignalsatz in lateinischer Sprache spare ich mir mal mit Ruecksicht auf MyBastis BWL-Bildungsstand.
Erst darf Steuerzahler Otto-Normal in Europa und BRD dank Frau Merkel und dieser neuen Welle aus einem etwas merkwuerdigen Western-B-Movie – die ganzen Pleite-Banken sanieren und obendrein Millionen-Abfindungen an Ober-Panne-Bank-Manager finanzieren.
Und dann kommt das ganze Geld nur stotternd – wenn ueberhaupt – in der Real-Wirtschaft an.
Wo ist denn die ganze Riesen-Knatter von den Notenbanken geblieben?
Irgendwo muss der ganze Zaster doch sein, oder?
Koennte es vielleicht sein, dass MyBastis BILDenden Lieblings-Medien der Oeffentlichkeit ein voellig falsches Bild malen – und das immer noch aktuelle insgesamt Banken-BILLIONEN-Loch unter der Spitze des Eisberges – verschweigen?
Jetzt wird auch tranzparent – warum MyBasti Lady Gagagaga so geil findet. Er hat sich – laut eigener Aussage – die Platte “Pokerface” von der herr(lichen) Dame schon ueber “gefuehlte” 1000 Mal angehoert…
Aber immerhin soll zur Rettung der Wiege des Abendlandes und zur Foerderung von alten Mafia-Politikern in Griechenland der deutsche Steuerzahler nicht belastet werden. Wie man so hoert.
Wie schoen. Ich nehme mal an – dass im gesamtdeutschen Parlament zu Berlin nun der grosse Spendenhut durch die Reihen der Bundestags-Parlamentarier gehen wird – um aus eigenen Mittel unserer Volksvertreter und Politiker die Staatspleite in Griechenland doch noch abzuwenden…
Der letzte Ouzo nach dem politischem EU-Feierabend zeigte also Wirkung…