geschrieben am 09. Juli 2010 von Olaf Kerner
Als ich vor etwas mehr als 5 Jahren meinen Job als Fertigungsingenieur in einer Elektronikfirma in Dresden gekündigt habe, fragten manche der damaligen Kollegen (welche wußten, daß ich als Hobby ein paar Internetseiten betreibe): “Womit willst Du im Internet auf Dauer soviel Geld verdienen, daß Du auf Dauer gut davon leben kannst?” Ich meinte: “Ich vermittle als Affiliate Handyverträge und Kreditkartenverträge.”
Die Kollegen haben damals nur mit dem Kopf geschüttelt und gedacht: “So doof, den Ingenieur- Job von sich aus zu kündigen und Internetseiten zu basteln, kann doch niemand sein. Wenn jemand aus der Arbeitslosigkeit heraus Affiliate wird, ist das o.k. Aber nicht durch Kündigung eines unbefristeten Vollzeit- Jobs!”
Nach 5 Jahren kann ich heute sagen, daß der riskante Schritt von damals 100% richtig war. Ob ich den Job bis zur Rente machen kann (und ob ich auch in 10 Jahren neuen Trends noch geistig folgen kann), wird sich zeigen
.
Die erste Kreditkarte, welche ich vermittelt habe, war übrigens die Card4Students der Barclays Bank, wie auf diesem von archive.org festgehaltenen Design meiner damaligen Seite dresdentreff.de zu sehen ist:
Übrigens: Vor lauter Werbemitteln ist der Sinn der Internetseite kaum zu ersichtlich. In dieser Beziehung hatte ich damals etwas übertrieben. Werbung war aber notwendig, um das kostenlose Angebot der Seite zu finanzieren.
Die Internetprojekte der ersten Zeit (ab dem Jahr 2000) habe ich mittlerweile fast alle verkauft oder gelöscht. Aus dem damaligen Spaß als Nebenverdienst ist heute Ernst geworden, welcher mehrere Leute in Vollzeit ernähren muß…
bisher 5 Kommentaregeschrieben am 07. März 2010 von Olaf Kerner

(Tagesgeschäft) Vor 3 Jahren habe ich beim Homeoffice- Drucker DCP110C das letzte Firmware- Update durchgeführt (der Druckertreiber wurde über Windows Update ein Jahr länger aktualisiert).
Mittlerweile hilft kein Update mehr, weil offensichtlich der Druckkopf im Eimer ist: Auch nach intensiver Reinigung wird hellrot nur noch weinrot gedruckt.
Das 70€- Gerät hat in den letzten 4 Jahren ca. 25 Pakete Papier zu je 500 Blatt mit dem Inhalt von 100 Tintenpatronen bedruckt. Eine Tintenpatrone kostet bei Ihpay ca. 80 Cent. Ein bedrucktes Blatt hat also knapp 2 Cent gekostet.
Die Frage, was für ein Gerät neu angeschafft wird, stand damit von Beginn an zu 100% fest: Ein Brother, diesmal DCP195C. Billiger als für 2 Cent pro bedrucktem Blatt (dieser Preis gilt für s/w und farbigen Druck insgesamt) drucke ich mit einem anderen Gerät kaum.
Natürlich habe ich vor dem Kauf geprüft, ob für das neue Gerät kompatible Tintenpatronen verfügbar sind. Auch die Patronen für das neue Gerät kosten unter 1€…
jetzt kommentieren?geschrieben am 18. Dezember 2009 von Olaf Kerner
Robert Basic als selbsternannter Alpha- Blogger hat vor einer Weile damit Aufmerksamkeit erregt, indem er seinen Basicthinking- Blog bei Ebay vertickert hat. Deutlicher konnte meine Auffassung, daß das Web2.0 seine besten Tage schon gesehen hat, nicht bestätigt werden. Gekauft hat den Blog übrigens Intergenia, welche vor fast 10 Jahren schon die onlinekosten.de- Community von Tobia Sarah Marburg abgekauft haben.
Neu ist, daß Robert Basic jetzt auch seinen Twitter- Account zum Verkauf anbietet.
Infos auf blog.buzzriders.com/twitter-verkauf-robgreen/
Kommentar:
Robert Basic ist ein Vermarktungs- Genie. Anders kann ich es mir nicht erklären, daß Intergenia damals seinen Blog gekauft hat, und daß sich wahrscheinlich jemand findet, welcher seinen Twitter- Account kauft.
Im Unterschied zum Blog ist der Twitter- Account aus meiner Sicht nahezu völlig wertlos, weil der Käufer keinerlei Eigentumsrechte erwirbt. Wenn Twitter schließt, ist der Account weg. Beim Blog wurde wenigstens der Domainname basicthinking.de mit übertragen.
geschrieben am 14. September 2009 von Olaf Kerner
Heute enden die Sommer- Schulferien im letzten Bundesland, in Bayern. Letzte Woche gingen die Schulferien in Baden- Württemberg zu Ende.
Damit sitzen die Bewohner dieser beiden bevölkerungsreichen und kaufkräftigen Bundesländer hoffenlich wieder häufiger am PC und bestellen online. Zum Beispiel einen Onlinekredit zur Auffüllung des wegen der Urlaubsausgaben oft niedrigen Kontostandes
.
Im Sommer brechen die Besucherzahlen vieler Internetseiten (auch unserer) um Werte von fast 50% ein, soweit nicht andere Faktoren (z.B. generelles Besucherzahlwachstum) diesen Einbruch kompensieren.
bisher 1 Kommentargeschrieben am 31. Mai 2009 von Olaf Kerner

Derzeit verabschieden sich unzählige gestandene Zeitschriften und Zeitungen vom Markt, weil die Werbe- Einnahmen wegbrechen. Darunter sind seit Generationen gelesene Zeitungen wie die fast 150 Jahre alte “Rocky Mountain News”, und auch in Deutschland bekannte Formate wie z.B. “Amica” (!) , “Geldidee”, “Tomorrow“, “Maxim“, “Viva das Magazin” und die fast 60 Jahre alte “Wertpapier“.
Was ist nun die Ursache dafür, dass Werbebuchungen in den Printmedien drastisch zurückgehen, währenddessen für Onlinewerbung zumindest laut der aktuellen Prognose des sogenannten Online- Vermarkterkreises (siehe Abbildung) selbst in der derzeitigen Krise mehr Geld ausgegeben wird?
Antwort: Der Erfolg von Onlinewerbung ist meßbar!
Onlinewerbung trägt zur (schwer messbaren) Markenbildung bei, und besonders auch zum (leicht messbaren) Abverkauf von Produkten.
Das Zauberwort heißt “Tracking”. Es kann bei Online- Käufen bis ins Detail nachvollzogen werden, woher und über welches Werbemittel der Besucher kam, welcher ein Produkt gekauft hat. Damit kann exakt berechnet werden, wie teuer die jeweilige Onlinewerbung sein darf, damit sie sich für den Werbetreibenden noch rechnet.
Bei Dynamicdrive steht für Tracking und Bid Management die selbst entwickelte und selbst gehostete Softwarelösung “Dynamicdrive Digital Marketing Suite” zur Verfügung. Aus Datenschutzgründen verzichten wir, im Gegensatz zu den meisten Agenturen, auf angemietete fremd gehostete Tracking- Software.
Gern schalten wir ausschließlich für Banken deren Adwords- Kampagnen, und gern auch auf eigene Rechnung: Wir werden dann lediglich pro Vertragsabschluß ohne jede Setupkosten bezahlt, so dass wir das gesamte finanzielle Risiko der Kampagne übernehmen.
Hintergrund für dieses Posting ist übrigens eine Anfrage einer Bank zur Schaltung von deren Adwords- Kampagne. Die Bank wollte für einige von der Bank festzulegende Begriffe selber Adwords schalten, und uns den Rest überlassen.
Da konnte ich nur noch diplomatisch formuliert antworten, dass sich die Bank zum Teufel scheren soll:
Es geht nicht, dass sich die Bank die (gut konvertierenden) Rosinen rauspickt, und uns den Rest überlässt. Wir schalten neue Adwords- Kampagnen ausschließlich exclusiv, und mit Markensperre + Freigabe der Marke ausschließlich für unseren Adwords- Account.
Mit den Gewinnen aus gut konvertierenden Keywords müssen wir die Konversionen von schlecht konvertierenden Keywords subventionieren. Anders ist bei der derzeitigen Wettbewerbssituation bei Adwords im Finanzbereich kein Umsatz zu holen. Und möglichst viel Umsatz (möglichst viele Abschlüsse) sollte eigentlich das gemeinsame Ziel von Bank und uns sein.
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