geschrieben am 14. Dezember 2011 von Olaf Kerner

Ich hatte hier im Blog gepostet, daß ich weg von der AOK GKV (gesetzliche Krankenversicherung) zur HUK Coburg PKV (private Krankenversicherung) gewechselt bin . Weil die Artikel zu diesem Thema einige Aufmerksamkeit erregt hatten, poste ich hier ein Update.
Der von mir gewählte preiswerteste Tarif (E1000) leistet immerhin bis zum 3,5- fachen Gebührensatz (andere Billigtarife leisten nur bis zum 2,3- fachen Gebührensatz), mit 1000€ jährlicher Selbstbeteiligung + zusätzlicher Sebstbeteiligung von max. 500€ für Medikamente, und sehr eingeschränktem Hilfsmittelkatalog.
Die HUK Coburg versendet die Beitragsanpassungsschreiben für die PKV und die damit gekoppelte Pflege- Pflichtversicherung mit separater Post. Vor ein paar Tagen traf das Schreiben über die Beitragsanpassung der Pflegeversicherung bei mir ein: Der Beitrag sinkt um 0,90€ pro Jahr. Die Beitragsanpassung der privaten Krankenversicherung E100 bei der HUK wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Weil sich der Beitrag zur Pflegeversicherung nicht erhöht hat, erwarte ich kaum Änderungen beim Beitrag der PKV privaten Krankenversicherung.
Wie sind nun meine bisherigen Erfahrungen mit dem Billig- Tarif E1000 der HUK Coburg PKV?
Zusammenfassung: Der Beitrag wird als Jahresgebühr von meinem Konto abgebucht, und Leistungen mußte ich (wegen 1000€ Selbstbeteiligung) zum Glück noch nicht in Anspruch nehmen. So gesehen, kann ich nicht viel über die Erfahrungen mit der HUK Coburg im Tarif E1000 berichten
.
Vorher in der GKV hatte ich die für mich notwendigen Leistungen fast zu 100% selber bezahlt (so daß die GKV für mich sinnlos war): Reichlich Zahnbehandlungen (wo die GKV von den z.B. 300€ Kosten für ein Inlay 30€=10% als Preis für die Amalgam- Füllung übernommen hat), und alle 5 Jahre Kontrolluntersuchungen beim HNO- Arzt und Augenarzt.
Heute bezahle ich die für mich notwendigen Leistungen immer noch zu fast 100% selber, zahle aber gleichzeitig an die PKV nur einen Bruchteil meiner früheren Beitrage in der GKV. UND ich bin beim Arzt Privatpatient mit schnelleren Terminen und zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten.
Gewundert habe ich mich übrigens darüber, wie wenig eine privatärztliche Behandlung z.B. beim Augenarzt kostet: Vor 5 Jahren hatte ich dort als GKV- Versicherter im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung 10€ Praxisgebühr und 17€ zusätzliche Gebühr für eine nicht von der GKV bezahlte Teiluntersuchung= 27€ bezahlt. Vor ein paar Wochen habe ich für die komplette Untersuchung im Umfang wie vor 5 Jahren bei komplett privater Abrechnung 70€ bezahlt. Das sind gerade mal 43€ mehr.
geschrieben am 13. Dezember 2011 von Olaf Kerner
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Viele Grüße
Ihr Team von PayPal
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Paypal wollte eine Reihe von Informationen von mir haben, welche sie längst schon erhalten hatten… Natürlich hatte ich keiner der (hier im Posting entfernsten) Links in der Email angeklickt, sondern mich direkt bei Paypal eingeloggt.
Am Rand erwähnt: Paypal verfügt nach meiner Kenntnis über keinerlei gesetzliche Einlagensicherung, weil Paypal über keine Vollbanklizenz verfügt. Sofern der unwahrscheinliche Fall eintritt, daß Paypal Pleite geht (z.B. durch rein theoretische kriminelle Aktionen von deren Angestellten), sind Gelder auf den Paypal- Accounts evtl. futsch…
Update:
Mittlerweile ist mein Paypal- Account wieder komplett aktiv:
Wir haben unsere Überprüfung abgeschlossen und die Limitierung Ihres Kontos
aufgehoben. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe, indem Sie alle
erforderlichen Schritte erledigt haben.
Wir möchten uns für Ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit bedanken.
Durch Ihre Mithilfe tragen Sie dazu bei, dass PayPal auch zukünftig ein
sicherer und vertrauenswürdiger Online-Zahlungsservice bleibt.
Herzliche Grüße
Dana Koskinen
Ihr PayPal-Team
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benötigen, loggen Sie sich in Ihr PayPal-Konto ein, und klicken Sie oben
rechts auf einer der PayPal-Seiten auf den Link “Hilfe”.
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geschrieben am 10. Dezember 2011 von Olaf Kerner
Gerade habe ich wieder mal festgestellt: Das Sammeln von Visitenkarten von angestellten Online Marketing Managern/ Affiliate Managern und Accountmanagern hat keinen Sinn, weil sehr viele dieser Leute in 2 Jahren sowieso woanders arbeiten.
Bei Banken ist dieses Phänomen nicht so extrem ausgeprägt wie bei Agenturen. Dort gibt es teilweise noch dieselben Ansprechpartner wie 2005.
So richtig verstehen kann ich viele dieser Jobwechsel nicht, weil die allermeisten Wechsel vertikal erfolgen (in dieselbe Position, bei einer anderen Firma). Einen Wechsel, um in einer anderen Firma beruflich aufzusteigen, könnte ich noch nachvollziehen.
Aber wenn jemand bei 4 Firmen im Abstand von 2 Jahren immer wieder “Key Account Manager” ist, frage ich mich, was das soll. Vor allem, weil der neue Arbeitgeber absolut sicher sein kann, daß der neue Angestellte in 2 Jahren wieder weg ist, und alle Firmeninterna mit zum Wettbewerb nimmt…
geschrieben am 09. Dezember 2011 von Olaf Kerner

Aus für die Vodafone VISA Card Kreditkarte: Reichlich 25 Monate nach dem Start der Vodafone VISA Card kann die Vodofone VISA Card nicht mehr für Neukunden bestellt werden. Wie mir telefonisch zugetragen wurde, wurden auch mindestens Karten einiger Bestandskunden zum Ende des Jahres 2011 gekündigt.
Die Vodafone VISA Card ist mir deshalb aufgefallen, weil sie in der einfachsten Version immerhin dauerhaft ohne Grundgebühr daherkam, und immerhin kostenlos per SMS z.B. über Kartenumsätze informiert hat.
Voraussetzung zur Bestellung der Vodafone VISA Card war freilich, daß man Vodafone- Kunde war. Ob man nach einem Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber die VISA Card grundgebührfrei behalten konnte, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wer nach der Kündigung seiner Vodafone VISA Card jetzt auf der Suche nach einer neuen dauerhaft grundgebührfreien Kreditkarte ist, der wird z.B. auf der Seite www.kostenlose-kreditkarte.de fündig.
geschrieben am 08. Dezember 2011 von Olaf Kerner

Zum Ende des Jahres 2011 läuft eine Übergangsregelung beim Pfändungsschutz aus, welche bisher immer die Unpfändbarkeit von sozialen Leistungen ermöglicht hat. Betroffene brauchten die soziale Leistung lediglich innerhalb einer bestimmten Frist vom Konto abheben.
Ab 2012 gibt es Pfändungsschutz nur noch auf ein so genanntes “P- Konto” (pfändungsgeschütztes Konto). Der Pfändungsfreibetrag (für eine Person 1028€) ist dann von den monatlichen Geldeingängen nicht mehr pfändbar.
Kurz vor Jahreswechsel fangen offensichtlich viele von Pfändung bedrohte oder betroffene Personen an, sich um ein P- Konto zu kümmern. Das merken wir deutlich am Gesprächsaufkommen an der Bestellberatungs- Hotline, und an der Zunahme der Anzahl der Bestellungen (ob die Besteller dann auch die erste Jahresgebühr zahlen, ist eine andere Sache).
An der Hotline bekommen wir unschöne Sachen zu hören, welche Interessenten für ein P- Konto bei anderen Banken erleben:
-Bank richtet erst gar kein P- Konto ein, sondern kündigt umgehend das Konto
-Inhaber von P- Konten können nur noch am Schalter überweisen, nicht mehr online
-bei P- Konten werden alle vorher vorhandenen Karten gesperrt
-Interessenten sollen sich beim Gericht den Grundfreibetrag für das P- Konto bestätigen lassen
Das Konto der Global MasterCard kann online mit wenigen Handgriffen zum P- Konto umgestellt werden, ohne jemanden zu betteln. Irgendwelche Bescheinigungen vom Gericht werden, sofern lediglich der Grundfreibetrag für eine Person (1028€) pfändungsfrei gestellt werden soll, nicht benötigt.
Manche Interessenten für ein schufafreies Konto fragen an, ob das schufafreie Konto der Global MasterCard kostenlos angeboten wird, weil viele Interessenten über wenig Einkommen verfügen. Darauf können wir nur antworten: Eine Bank ist leider kein Sozialamt, welches mit Steuergeldern subventioniert bestimmte Dinge kostenlos anbieten kann, und muß mindestens kostendeckend arbeiten. Übrigens war die Schwäbische Bank von der Finanzkrise nicht betroffen, und hat auch keine staatlichen Hilfen in Anspruch genommen.
